Weiße Goji-Energiebällchen

In der letzten Zeit habe ich verstärkt bemerkt, dass ich raffinierten Zucker nicht mehr gut vertrage. Ich bekomme dann schnell Blähungen und Bauchkrämpfe. Viele Dinge schmecken mir inzwischen auch einfach viel zu süß und regelrecht künstlich (was die meisten Süßigkeiten tatsächlich sind). Es kann sein, dass es eine Kombination aus meiner Ernährungsumstellung und der Fastenwoche neulich ist. Ich achte darauf, dass ich viel Rohkost zu mir nehme, beinahe nur noch Wasser trinke (bis auf einen Kaffee hier und da mit Hafermilch und etwas Agavendicksaft) und viel mit Kräutern aber wenig mit Salz und gar nicht mehr mit Zucker würze. So ganz auf gekochte Speisen kann ich aber nicht verzichten. Und auch nicht auf Süßigkeiten.

Deshalb habe ich mich Anfang dieser Woche tierisch gefreut, als ich auf der Arbeit von einem Kollegen eine Tüte mit veganen Weingummis geschenkt bekam. Total nett von ihm! Ich habe sie nachmittags aufgemacht und mir voller Vorfreude ein Weingummi geschnappt. Lecker war es aber nicht. Überhaupt nicht. Es hat schrecklich furchtbar geschmeckt, die Konsistenz war seltsam und im Grunde war es einfach nur süß. Zucker mit irgendwas. Unnatürlich. Am Ende landete die Tüte leider im Müll. Wieder etwas dazu gelernt. Ich kaufe mir keine Süßigkeiten mehr. Brauche ich nicht. Eine Mandarine oder eine Birne sind mir da lieber, wenn ich mal Hunger auf was Süßes habe. Oder ich stelle meine eigenen Bonbons her – vegan und gesund.

In letzter Zeit sind das vermehrt die guten alten Energiebällchen. Sogar mein kleiner Sohn weiß schon, was ich da mache, wenn ich meinen Mixer und eine Menge getrockneter Datteln auf die Küchenarbeitsplatte lege. Es geht doch nichts über selbstzubereitete Speisen – egal ob deftig oder süß!

Bei der Zubereitung kann ich Dir nur einen Tipp geben: Mixe jede Zutat einzeln. Erst die Trockenen, dann die Klebrigen. Klebt etwas zu doll und dein Mixer kann die Masse nicht richtig greifen, dann kannst du etwas Wasser hinzugeben. Mit den Haferflocken kannst du das später wieder ausgleichen.

 

Zutaten Goji-Energiebällchen

 

  • 3 handvoll getrocknete Datteln
  • 2 handvoll gekeimter Buchweizen
  • 1 handvoll Kürbiskerne
  • 1/2 handvoll Goji-Beeren
  • Haferflocken (gemahlen) – nach Bedarf

 

Und wie das so mit Energiebällchen ist, kann man sie wunderbar überall mit hinnehmen! Was ich auch tue. Man weiß ja nie, wann der Jieper zuschlägt. Im Kühlschrank halten sie sich auch einige Tage – wenn sie so lange überleben. Meistens sind die kleinen Goji-Energiebällchen schnell weg.

Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, dann schaue dir auch mal das Rezept für die Schoko-Energiebällchen an. Die sind ebenfalls sehr lecker!

Namasté

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