Tagebuch – 12.12.2017

Wow – ich bin irgendwie Martin McFly, weil ich durch die Zeit reise. In diesem Fall in die Vergangenheit. Der folgende Text ist vor rund zwei Monaten entstanden und lag dann irgendwo auf meiner Festplatte und schlummerte. Aber jetzt darf er hinaus in die Welt! Here we go….!


Ich habe es tatsächlich geschafft, mich um mich selbst zu kümmern! Hört sich jetzt erst einmal ziemlich banal an, aber ich meine damit nicht, dass ich es endlich auf die Kette bekommen habe, jeden zweiten Tag (mit Haaren!) duschen zu gehen. Und das trotz Kind, Familie, Hund, Haushalt und Beruf. Wie heißt es so schön? Wenn du immer das Gleiche tust, wird sich nichts ändern. Alles fing damit an, dass ich meine Ernährung umgestellt habe und von einer Vegetarierin zur Veganerin wurde. Und ich fühle mich damit so unfassbar gut!

Ich esse weiterhin Süßes, aber im Vergleich zu früher viel mehr (frisches & unverarbeitetes) Obst und Gemüse. Auf YouTube bin ich über so viele tolle Kanäle von großartigen Menschen gestolpert, die wertvolle Tipps, Erklärungen und Rezepte zur Verfügung stellen, dass mir die Ernährungsumstellung enorm leicht viel.

Ich habe einfach wieder mehr Freude am Zubereiten meiner Speisen und am Essen selbst. Ich weiß, dass ich tierleidfreie Mahlzeiten zu mir nehme. Dass ich meinem Körper gesunde Lebensmittel zuführe und dass ich etwas für die Umwelt tue. Es ist ein erleichterndes Gefühl. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe in den letzten Monaten so viel an Gewicht verloren, dass ich immer wieder von Menschen darauf angesprochen werde. Vor allem von solchen, die mich schon länger nicht mehr gesehen habe. Und ja, ich selbst bemerke auch einen Unterschied. Es war ein grandioses Gefühl, als ich vor einigen Wochen bemerkte, dass mir meine Hosen zu groß geworden sind und ich mir tatsächlich neue Hosen – in einer kleineren Größe – zulegen musste!

Außerdem habe ich an einem Yoga Kurs teilgenommen, beschäftige mich häufig mit dem Thema Achtsamkeit, lerne immer mehr dazu (gerade auch was das Thema Meditation angeht) und miste unser Haus richtig aus. Hashtag Minimalismus.

Jeder dieser Punkt verdient einen eigenen Blogeintrag. Und diese Blogeinträge werden folgen. Da aber jede Geschichte einen Anfang hat möchte ich auch genau dort beginnen: Am Anfang meiner Geschichte.

Diese begann am 3. September 2015. An diesem Tag las ich zufällig einen Artikel über das Thema Hochsensibilität und fühlte mich sofort angesprochen. Ich recherchierte viel und las mich in das Thema ein. Als nächsten Stepp fing ich an, mich selbst im Alltag zu beobachten. Was macht mir Freude, was bringt mich auf die Palme? Dann suchte ich nach Lösungen, die mir mein Leben erleichtern sollten. Ich probierte Dinge aus, änderte meine Strategie oder unternahm manchmal einfach mal gar nichts. Seit dem habe ich viel über mich selbst gelernt und mir gehtes gut, wie schon lange nicht mehr.

Hier auf diesem Blog geht es zwar um meine ganz persönlich Reise, aber vielleicht ich kann Dir mit dem einen oder anderen Eintrag weiterhelfen, damit Du auf Deinem eigenen Weg gut vorankommst.

Ich wünsche dir alles Gute für deine Reise!

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