Kennst Du diese Fakten zum Thema Fasten?

Seit vier Monaten stehe ich unter Dauerstress. Wenn ich gestresst bin, belohne ich mich gerne am Ende des Tages mit Süßem. Du kennst das sicherlich!? Ich kann schließlich nicht der einzige Mensch sein, der Schokolade kauft?! Oder Eis!? Kuchen oder Kekse!? Alles was süß und schokoladig ist, verzehre ich liebend gerne!

Deshalb möchte ich meine Ernährung ändern. Gesünder soll sie sein. Denn schlechtes Essen wirkt sich schlecht auf Körper und Wohlbefinden aus.

Ich kann davon ein Liedchen singen.

Daher beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Ernährung. Seit etwa einer Woche intensiv mit dem Thema Fasten. Ich habe noch nie gefastet. Bisher wusste ich, dass es das Fasten gibt und das man dabei auf feste Nahrung verzichtet. Und natürlich, dass dadurch die Pfunde die schmelzen können. Während meiner Recherchearbeit bin ich über weitere interessante Tatsachen gestolpert, die mich überrascht und/oder überzeugt haben, dass Fasten etwas Gutes ist!

Fasten kann viel bewirken und ich frage mich seither, wie sich eine Fastenwoche speziell auf meinen Körper auswirken würde.

Hier die besonders überzeugenden Fakten:


1. Auf die Plätze, fertig, los!

Wie sagst Du Deinem Körper „Jetzt wird gefastet!“? – In dem Du Deinen Darm entleerst. Es gibt verschiedene Methoden, wie Du das erreichen kannst: manche schwören auf den guten alten Sauerkrautsaft, die anderen trinken ein Salzgemisch (Stichwort „Glaubersalz“), wieder andere vertrauen auf einen Einlauf. Wofür Du Dich entscheidest, ist egal. Fest steht nur, ohne vorherige Darmentleerung funktioniert Fasten nicht!

2. Wenn Du fastest, hast Du kein Hungergefühl!

Das liegt daran, dass Du zu Beginn einer Fastenkur Deinen Darm reinigst bzw. entleerst. Dein Körper greift auf innere Energiequellen zurück, während Dein Darm keine „Ich-habe-Hunger-Signale“ mehr an Dein Gehirn gesendet. Der Hunger bleibt aus!

3. Fasten erfrischt Dich!

Während des Fastens schaltet Dein Körper auf eine Art Reparaturmodus um: die externe Energiequelle (Magen-Darm-Trakt) wird quasi abgeschaltet. Dadurch verbraucht Dein Körper wesentlich weniger Energie. Jetzt werden Deine Fettreserven angezapft. Auch „Schlacken“ und Giftstoffe, die in Deinen Zellen ablagert sind, werden abgebaut und ausgeschieden. Diese Giftstoffe sind Schuld daran, dass Du Dich schlapp, müde und träge fühlst. Nach wenigen Fastentage sind so viele von diesen Miesepetern aus Deinem Körper verschwunden, dass Du Dich merklich fitter und erholter fühlst!

4. Sport wirkt unterstützend während des Fastens!

Mit Laufen, Walken oder auch Yoga bringst Du Deinen Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung. Du erledigst Deinen Sport draußen? Umso besser! Die zusätzliche Portion Sauerstoff während des Fastens unterstützt Deinen Körper hervorragend bei seinem Entgiftungsauftrag!

5. Adé Du miese Marotte!

Da Du beim Fasten nichts Festes zu Dir nimmst, bleiben die kleinen Naschereien hier und da aus: am Abend schaust Du Dir tatsächlich nur den Film an und isst währenddessen nicht völlig gedankenverloren die 300 g Tafel Milka-Schokolade. Du kaufst Dir beim Bummeln in der Stadt kein Eis und auch bei Deiner Oma lehnst Du dankend das Stück Sahnetorte ab und trinkst stattdessen ein Glas stilles Wasser. Nach dem Fasten wird es Dir leichter fallen, diesen alltäglichen Versuchungen weiterhin zu wiederstehen. Kleinere Portionen werden Dich sättigen. Nachschlag? Nein, danke!

6. Einmal ist kein Mal – aber nicht beim Fasten!

Wenn Du doch schwach werden solltest und zu fester Nahrung greifst – und sei es nur ein Joghurt oder eine Birne – brichst Du Dein Fasten. Um Birne oder Co. verwerten zu können, schmeißt Dein Körper den Magen-Darm-Trakt wieder an. Aus ist es mit der Ruhe.  Die Reparaturarbeiten werden eingestellt.

7. Die ersten Tage nach dem Fastenbrechen

Die Aufbautage nach dem Fasten sind genauso wichtig für Deinen Körper, wie das Fasten an sich. Du musst Deinem Körper Zeit geben, sich wieder auf die Energieversorgung von außen umzustellen. Am besten geschieht das über leicht verdauliche Kost, wie zum Beispiel Äpfel (gerieben oder püriert), leichte Suppen mit Gemüse- bzw. Kartoffeleinlage, gekochte Kartoffeln, Öl-Quark-Creme, eingeweichte Trockenfrüchte. Esse keine großen Portionen und vermeide Lebensmittel, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Kohl oder Paprika. Es versteht sich von selbst, dass Du während der Aufbautage auf scharfe Gewürze und fettige Zubereitungsarten verzichten solltest. Etwa vier Tage lang solltest Du besonders achtsam sein und es nahrungsmitteltechnisch ruhig angehen lassen.

8. Netter Nebeneffekt!

Nach einer Woche fasten wiegst Du drei bis vier Kilo weniger. Das ist ein netter Nebeneffekt, oder etwa nicht? Wichtiger ist jedoch, dass Dein Stoffwechsel wieder exzellent läuft! Makro- und Mikronährstoffe aus der Nahrung können effektiver aufgenommen und verwertet werden. Ergo: Dein Körper verlangt seltener nach Nahrung. Du isst weniger bzw. seltener. Und nimmst weiter ab!


Ich bin neugierig geworden.

Ich weiß, dass ich fasten werde.

Wann, das weiß ich noch nicht.

Wie sieht es mit Dir aus?

 

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